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Keyprofi Hilfe · Microsoft SQL Server
SQL Server Evaluation in Standard umwandeln – Editionsupgrade durchführen
Vorhandene Evaluationsinstanz prüfen, passenden Produktschlüssel im SQL Server-Installationscenter verwenden und die Edition ohne Neuinstallation auf Standard umstellen
Eine eigenständige Microsoft-SQL-Server-Evaluationsinstanz kann bei einem unterstützten Upgradepfad ohne Neuinstallation in SQL Server Standard umgewandelt werden.
Das Editionsupgrade erfolgt über das
SQL Server-Installationscenter. Dabei wird der
Produktschlüssel aus Ihrer Keyprofi-Lieferung auf der Setupseite
„Product Key“ eingegeben. Windows-Befehle wie
slmgr.vbs oder DISM gehören nicht zu
diesem Vorgang.
Version und Instanz prüfen
Standard-Kompatibilität kontrollieren
Editionsupgrade ausführen
Ergebnis verifizieren
Geplante Ausfallzeit erforderlich
SQL Server-Dienste werden während des Editionsupgrades neu gestartet
Anwendungen verlieren währenddessen ihre Datenbankverbindungen. Planen Sie ein Wartungsfenster, beenden Sie Schreibzugriffe und informieren Sie betroffene Benutzer. Führen Sie den Vorgang nicht während des laufenden Produktivbetriebs aus.
Nur für eigenständige Instanzen
Das Upgrade von Evaluation auf eine kostenpflichtige Edition wird für eigenständige Installationen unterstützt. Für eine SQL-Server-Failoverclusterinstanz ist Evaluation zu Standard kein unterstützter Editionsupgradepfad. Prüfen Sie Cluster-, Always-On- und Hochverfügbarkeitsszenarien vor jeder Änderung gesondert.
Was wird beim Editionsupgrade geändert?
- Edition
- Die vorhandene Evaluation-Instanz wird auf die lizenzierte Standard-Edition derselben SQL-Server-Hauptversion umgestellt.
- Instanzname
- Standard- oder benannter Instanzname bleiben unverändert.
- Datenbanken und Anmeldungen
- Benutzer- und Systemdatenbanken, Anmeldungen, SQL-Agent- Aufträge und die bestehende Instanzkonfiguration bleiben grundsätzlich erhalten. Eine vollständige Sicherung ist trotzdem zwingend erforderlich.
- SQL-Server-Version
- Ein Editionsupgrade ersetzt kein Versionsupgrade. SQL Server 2019 Evaluation wird zu SQL Server 2019 Standard, nicht zu SQL Server 2022 oder 2025.
- Funktionsumfang
- Nach der Umstellung gelten die Funktions- und Leistungsgrenzen der Standard-Edition.
- Aktivierung
- SQL Server besitzt keinen separaten Windows-ähnlichen Onlineaktivierungsschritt. Der Produktschlüssel wird durch das SQL-Setup beim Editionsupgrade verarbeitet.
180-Tage-Evaluation
SQL Server Evaluation enthält den Funktionsumfang der Enterprise-Edition und ist für 180 Tage vorgesehen. Gerade deshalb muss vor dem Wechsel zu Standard geprüft werden, ob die Instanz Funktionen verwendet, die in Standard nicht oder nur eingeschränkt verfügbar sind.
SQL Server 2016
Der erweiterte Support für SQL Server 2016 endete am 14. Juli 2026. Ein Editionsupgrade auf Standard ändert diesen Produktlebenszyklus nicht. Planen Sie für produktive Systeme die Migration auf eine unterstützte SQL-Server-Version, sofern die Fachanwendung kompatibel ist. Voraussetzungen für einen vorübergehenden Weiterbetrieb mit Extended Security Updates müssen gesondert geprüft werden.
Voraussetzungen vor dem Editionsupgrade
-
Vollständige SQL-Sicherung erstellen
Sichern Sie alle Benutzerdatenbanken sowie die Systemdatenbanken
master,msdbundmodel. Dokumentieren Sie zusätzlich Anmeldungen, SQL-Agent-Aufträge, Verbindungsserver, Zertifikate, Berechtigungen und anwendungsspezifische Einstellungen. -
Wiederherstellbarkeit prüfen
Eine vorhandene Sicherungsdatei allein genügt nicht. Kontrollieren Sie, ob die Sicherungen vollständig, lesbar und im Fehlerfall wiederherstellbar sind.
-
Wartungsfenster festlegen
Beenden Sie Fachanwendungen, geplante Importe, Sicherungsjobs und andere Prozesse, die während der Dienstneustarts auf die Instanz zugreifen würden.
-
Ausstehenden Windows-Neustart abschließen
Starten Sie das System vor dem Editionsupgrade neu, wenn Windows, SQL-Updates oder eine vorherige Installation einen Neustart verlangen. Ein ausstehender Neustart kann das SQL-Setup blockieren.
-
Windows Installer-Dienst prüfen
Der Windows Installer muss verfügbar sein. Ist der Dienst deaktiviert oder beschädigt, kann das Editionsupgrade nicht ordnungsgemäß durchgeführt werden.
-
Passendes Installationsmedium bereithalten
Verwenden Sie ein Installationsmedium derselben SQL-Server-Hauptversion wie die vorhandene Instanz. Ein SQL-Server-2019-Schlüssel und -Medium gehören zu einer SQL-Server-2019-Instanz.
-
Administratives Konto verwenden
Starten Sie
setup.exelokal als Administrator. Bei einem Medium auf einer Netzwerkfreigabe benötigt das verwendete Domänenkonto zusätzlich Leserechte auf dieser Freigabe.
Installierte Version, Edition und Instanz prüfen
Verbinden Sie sich vor dem Upgrade mit SQL Server Management Studio und führen Sie folgende Abfrage aus:
SELECT SERVERPROPERTY('ServerName') AS ServerName, SERVERPROPERTY('InstanceName') AS InstanceName, SERVERPROPERTY('Edition') AS Edition, SERVERPROPERTY('ProductVersion') AS ProductVersion, SERVERPROPERTY('ProductLevel') AS ProductLevel, SERVERPROPERTY('ProductUpdateLevel') AS ProductUpdateLevel, SERVERPROPERTY('IsClustered') AS IsClustered, SERVERPROPERTY('IsHadrEnabled') AS IsHadrEnabled; - Edition
- Muss eine Evaluation-Ausgabe anzeigen, beispielsweise „Enterprise Evaluation Edition“.
- ProductVersion 13.x
- SQL Server 2016
- ProductVersion 14.x
- SQL Server 2017
- ProductVersion 15.x
- SQL Server 2019
- ProductVersion 16.x
- SQL Server 2022
- ProductVersion 17.x
- SQL Server 2025
- InstanceName ist NULL
-
Es handelt sich um die Standardinstanz
MSSQLSERVER. - InstanceName enthält einen Namen
- Diese benannte Instanz muss später im Setup gezielt ausgewählt werden.
- IsClustered = 1
- Die Datenbank-Engine ist als Failoverclusterinstanz installiert. Führen Sie Evaluation zu Standard nicht nach dieser Anleitung aus.
- IsHadrEnabled = 1
- Die Always-On-Verfügbarkeitsgruppen-Funktion ist aktiviert. Prüfen Sie vor dem Editionsupgrade, ob die Instanz tatsächlich an einer Verfügbarkeitsgruppe beteiligt ist und ob die vorhandene Hochverfügbarkeitskonfiguration von Standard unterstützt wird.
Verwendete Funktionen mit SQL Server Standard vergleichen
Die Evaluation-Ausgabe besitzt den Funktionsumfang von Enterprise. Eine vorhandene Anwendung kann daher Enterprise-Funktionen verwenden, die nach dem Wechsel zu Standard nicht verfügbar oder anders begrenzt sind.
-
Alle Benutzerdatenbanken auflisten
Führen Sie aus und beachten Sie neben dem Namen auch den Datenbankstatus:
SELECT name, state_desc FROM sys.databases WHERE database_id > 4 ORDER BY name;Prüfen Sie Datenbanken im Status
ONLINEmit der nachfolgenden Featureabfrage. Klären Sie Datenbanken mit anderen Statuswerten vor dem Editionsupgrade gesondert, damit keine nicht geprüfte Datenbank übergangen wird. -
Jede Datenbank einzeln prüfen
Ersetzen Sie den Platzhalter durch den tatsächlichen Datenbanknamen und führen Sie die Abfrage für jede Benutzerdatenbank aus:
USE [Datenbankname]; SELECT DB_NAME() AS DatabaseName, feature_name FROM sys.dm_db_persisted_sku_features; -
Ergebnisse fachlich bewerten
Werden Zeilen ausgegeben, verwendet die Datenbank editionsabhängige gespeicherte Funktionen. Prüfen Sie für die konkrete SQL-Server-Version, ob Standard diese Funktionen unterstützt.
-
Instanzweite Komponenten zusätzlich kontrollieren
Die Abfrage erfasst nicht jede mögliche Instanz-, Hochverfügbarkeits-, Analysis- oder Integrationsfunktion. Vergleichen Sie deshalb zusätzlich die installierten Features und die Anforderungen der Fachanwendung mit dem offiziellen Editionsvergleich.
Berechtigung für die Featureabfrage
Für SQL Server 2019 und ältere Versionen benötigt das
ausführende Konto in der jeweiligen Datenbank die Berechtigung
VIEW DATABASE STATE. Ab SQL Server 2022 ist
VIEW DATABASE PERFORMANCE STATE erforderlich. Eine
Berechtigungsfehlermeldung darf nicht als leeres Prüfergebnis
gewertet werden.
Leeres Abfrageergebnis ist keine vollständige Freigabe
Wenn sys.dm_db_persisted_sku_features keine
Zeilen zurückgibt, wurde in der jeweiligen Datenbank keine
dort erfasste editionsabhängige Funktion gefunden. Die
Edition-Upgraderegeln des SQL-Setups und der offizielle
Featurevergleich bleiben dennoch maßgeblich.
Verwenden Sie den Editions- und Featurevergleich der tatsächlich installierten SQL-Server-Hauptversion:
Evaluation über das SQL Server-Installationscenter auf Standard umstellen
-
Passende SQL-Server-ISO einbinden
Binden Sie das Installationsmedium derselben SQL-Server-Hauptversion ein. Öffnen Sie dessen Stammordner.
-
setup.exe als Administrator starten
Klicken Sie
setup.exemit der rechten Maustaste an und wählen Sie „Als Administrator ausführen“. Dadurch öffnet sich das SQL Server-Installationscenter. -
Bereich „Wartung“ öffnen
Wählen Sie links Wartung und anschließend Editionsupgrade.
-
Setupunterstützungsdateien und globale Regeln prüfen
Das Setup installiert gegebenenfalls benötigte Unterstützungsdateien und prüft die Systemkonfiguration. Wird ein Neustart verlangt, brechen Sie ab, starten Sie Windows neu und beginnen Sie danach erneut.
-
Keyprofi-Produktschlüssel eingeben
Wählen Sie auf der Seite „Product Key“ die Option für einen Produktschlüssel einer Produktionsversion und geben Sie den vollständigen SQL-Server-Standard-Schlüssel aus Ihrer Keyprofi-Lieferung ein.
-
Angezeigte Edition kontrollieren
Das Setup muss die zur Bestellung passende Standard-Edition derselben SQL-Server-Version erkennen. Werden Version oder Edition nicht korrekt angezeigt, fahren Sie nicht fort.
-
Lizenzbedingungen akzeptieren
Lesen und bestätigen Sie die Microsoft-Lizenzbedingungen und wählen Sie „Weiter“.
-
Richtige Instanz auswählen
Wählen Sie auf der Seite „Instanz auswählen“ exakt die zuvor geprüfte Evaluation-Instanz. Bei mehreren Instanzen muss jede Instanz getrennt betrachtet werden.
-
Edition-Upgraderegeln auswerten
Beheben Sie rote Fehler vollständig. Prüfen Sie Warnungen, insbesondere zu nicht unterstützten Funktionen, ausstehenden Neustarts, Clusterkonfiguration oder Diensten.
-
Übersicht „Bereit für Editionsupgrade“ prüfen
Kontrollieren Sie Instanzname, Ziel-Edition und aufgeführte Komponenten. Starten Sie den Vorgang erst, wenn alle Angaben korrekt sind.
-
„Upgrade“ auswählen
Das Setup ändert die Edition und startet die benötigten SQL-Server-Dienste neu. Unterbrechen Sie den Vorgang nicht und starten Sie das System nicht eigenständig neu.
-
Abschlussseite und Protokoll prüfen
Alle relevanten Komponenten müssen erfolgreich abgeschlossen sein. Öffnen oder notieren Sie den Link zur Zusammenfassungsprotokolldatei.
-
Verlangten Neustart durchführen
Starten Sie Windows neu, wenn der Setupassistent dies ausdrücklich verlangt. Warten Sie danach, bis alle SQL-Dienste vollständig gestartet sind.
Edition und Dienste nach dem Upgrade kontrollieren
-
SQL-Server-Dienststatus prüfen
Öffnen Sie den SQL Server-Konfigurations-Manager und kontrollieren Sie, ob Datenbank-Engine, SQL Server Agent und weitere benötigte Instanzdienste gestartet sind.
-
Mit SSMS zur Instanz verbinden
Verwenden Sie denselben Server- und Instanznamen wie vor dem Upgrade.
-
Edition erneut abfragen
Führen Sie aus:
SELECT SERVERPROPERTY('ServerName') AS ServerName, SERVERPROPERTY('InstanceName') AS InstanceName, SERVERPROPERTY('Edition') AS Edition, SERVERPROPERTY('ProductVersion') AS ProductVersion, SERVERPROPERTY('ProductLevel') AS ProductLevel, SERVERPROPERTY('ProductUpdateLevel') AS ProductUpdateLevel;Die Edition muss jetzt SQL Server Standard anzeigen. Die Hauptversion muss weiterhin zur gekauften SQL-Server-Version passen.
-
Anwendungen und SQL-Agent-Aufträge testen
Prüfen Sie Fachanwendungen, Verbindungszeichenfolgen, Anmeldungen, geplante Aufträge, Sicherungen, Verbindungsserver und weitere abhängige Prozesse.
-
Aktuellen Wartungsstand prüfen
Vergleichen Sie Produktversion und Updatelevel mit den für Ihre SQL-Server-Version freigegebenen Service Packs, kumulativen Updates und Sicherheitsupdates.
-
Neue Sicherung erstellen
Erstellen Sie nach erfolgreicher Funktionsprüfung eine neue vollständige Sicherung der umgestellten Instanz.
Evaluationszeitraum ist bereits abgelaufen
Eine abgelaufene Evaluation kann dazu führen, dass der SQL-Server-Dienst nicht mehr regulär startet oder SSMS nur einen allgemeinen Verbindungsfehler meldet. Der vorgesehene Weg zur Produktionsedition bleibt das Editionsupgrade über das passende SQL-Server-Installationsmedium.
- passendes Medium derselben SQL-Server-Hauptversion verwenden
-
setup.exeals Administrator starten - „Wartung“ und „Editionsupgrade“ auswählen
- gekauften Standard-Produktschlüssel eingeben
- richtige Instanz auswählen und Setupregeln vollständig prüfen
- nicht versuchen, den Zeitraum durch Systemzeit- oder Registrierungsänderungen zu umgehen
Häufige Probleme beim Editionsupgrade
- Der Produktschlüssel ist für diese Version nicht gültig
- Prüfen Sie SQL-Server-Hauptversion, Edition, Installationsmedium und die eingegebenen Zeichen. Ein Schlüssel für SQL Server 2019 kann keine SQL-Server-2022-Instanz umstellen.
- Die aktuelle Edition kann nicht aktualisiert werden
- Der Editionspfad wird für die vorhandene Instanz möglicherweise nicht unterstützt. Prüfen Sie insbesondere Failovercluster, Ausgangsedition und Ziel-Edition.
- Funktionen werden von der Ziel-Edition nicht unterstützt
-
Die Evaluation-Instanz verwendet möglicherweise
Enterprise-Funktionen. Prüfen Sie den Editionsvergleich, die
Setupregeln,
sys.dm_db_persisted_sku_featuresund die detaillierten Setupprotokolle. Entfernen Sie keine Datenbankfunktion ohne Sicherung und Migrationskonzept. - Ein ausstehender Neustart blockiert das Upgrade
- Schließen Sie Windows- und SQL-Updates ab, starten Sie das System neu und führen Sie das Setup danach erneut aus.
- Windows Installer ist nicht verfügbar
- Prüfen Sie den Windows Installer-Dienst und die Systemereignisprotokolle. Starten Sie das Editionsupgrade erst nach Behebung erneut.
- Die Evaluation-Instanz wird nicht zur Auswahl angezeigt
- Verwenden Sie das Medium der richtigen SQL-Server-Version und starten Sie das Setup auf dem Computer, auf dem die Instanz installiert ist. Prüfen Sie außerdem den tatsächlichen Instanznamen.
- Das Setup bleibt längere Zeit scheinbar stehen
-
Unterbrechen Sie den Vorgang nicht vorschnell. Prüfen Sie
CPU-, Datenträger- und Setupaktivität sowie
Detail.txt. Bei großen Datenverzeichnissen kann die Verarbeitung von Berechtigungen länger dauern. - SQL-Server-Dienst startet nach dem Upgrade nicht
-
Prüfen Sie SQL Server-Konfigurations-Manager,
Windows-Ereignisanzeige, SQL-Fehlerprotokoll sowie
Summary.txtundDetail.txt. - SERVERPROPERTY zeigt weiterhin Evaluation
- Möglicherweise wurde eine andere Instanz aktualisiert oder eine Komponente ist fehlgeschlagen. Wiederholen Sie das Setup nicht auf Verdacht, sondern prüfen Sie Instanzname und Protokolle.
- slmgr.vbs oder Windows-Aktivierung ändert nichts
- Diese Werkzeuge verwalten Windows, nicht SQL Server. Führen Sie das Editionsupgrade ausschließlich über das SQL Server- Installationscenter durch.
Setupprotokolle für das Editionsupgrade finden
SQL Server speichert die Setup- und Upgradeprotokolle standardmäßig unter:
%ProgramFiles%\Microsoft SQL Server\<Versionsnummer>\Setup Bootstrap\Log\ Öffnen Sie den jüngsten datums- und zeitbezogenen Unterordner. Für die Fehleranalyse sind insbesondere relevant:
-
Summary.txtbeziehungsweise die zeitgestempelte Zusammenfassungsdatei -
Detail.txt -
SystemConfigurationCheck_Report.htm - komponentenspezifische MSI-Protokolle
Fehlerstellen suchen
Suchen Sie in Summary.txt nach
„error“ oder „failed“. Prüfen Sie in
Detail.txt zuerst das Dateiende und suchen Sie
anschließend nach „error“ oder „exception“.
Wann ist eine Neuinstallation oder Migration erforderlich?
- die vorhandene Instanz ist eine nicht unterstützte Failoverclusterinstanz
- die gekaufte SQL-Server-Version unterscheidet sich von der installierten Hauptversion
- die Ziel-Edition unterstützt benötigte Funktionen nicht
- die Instanz ist technisch beschädigt oder das Setup kann sie nicht zuverlässig warten
- Architektur, Betriebssystem oder Infrastruktur sollen gleichzeitig grundlegend geändert werden
- eine kontrollierte Parallelmigration bietet geringeres Risiko als die direkte Änderung der produktiven Instanz
Offizielle Microsoft-Dokumentation
Microsoft dokumentiert den Ablauf über „Wartung > Editionsupgrade“, die unterstützten Upgradepfade, die erforderlichen Dienstneustarts und die versionsabhängigen Editionseinschränkungen. Maßgeblich ist immer die Dokumentation der tatsächlich installierten SQL-Server-Hauptversion.
SQL-Server-Editionsupgrade durch Keyprofi prüfen lassen
Wird der Produktschlüssel nicht akzeptiert oder schlägt eine Edition-Upgraderegel fehl, senden Sie uns bitte:
- Ihre Bestellnummer
- die gekaufte SQL-Server-Version und Edition
- Servername und vollständigen Instanznamen
-
die Ausgabe von
SERVERPROPERTY('Edition') -
die Ausgabe von
SERVERPROPERTY('ProductVersion') -
die Ausgabe von
SERVERPROPERTY('ProductLevel') -
die Ausgabe von
SERVERPROPERTY('IsClustered') - die letzten fünf Zeichen des Produktschlüssels
- den Setupschritt, an dem der Vorgang scheitert
- den vollständigen Fehlercode oder Wortlaut der Meldung
- einen ungeschnittenen Screenshot der vollständigen Meldung
-
Summary.txtundDetail.txtaus dem jüngsten Setup-Protokollordner
E-Mail an den Keyprofi-Support
Kurz zusammengefasst
Gleiche SQL-Version verwenden, Standard-Kompatibilität prüfen und Editionsupgrade über das SQL-Setup ausführen
Sichern Sie die vollständige Instanz, prüfen Sie Version, Instanzname, Clusterstatus und verwendete Enterprise-Funktionen. Starten Sie danach das passende SQL-Server-Setup als Administrator und wählen Sie „Wartung > Editionsupgrade“. Geben Sie den Keyprofi-Produktschlüssel ein, wählen Sie die richtige Instanz und lassen Sie das Setup die Edition auf Standard umstellen. Kontrollieren Sie anschließend Dienste, Edition, Anwendungen und Sicherungen.


