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Keyprofi Hilfe · Microsoft SQL Server

SQL Server Evaluation in Standard umwandeln – Editionsupgrade durchführen

Vorhandene Evaluationsinstanz prüfen, passenden Produktschlüssel im SQL Server-Installationscenter verwenden und die Edition ohne Neuinstallation auf Standard umstellen

SQL Server 2016 bis 2025 Evaluation Standard Editionsupgrade

Eine eigenständige Microsoft-SQL-Server-Evaluationsinstanz kann bei einem unterstützten Upgradepfad ohne Neuinstallation in SQL Server Standard umgewandelt werden.

Das Editionsupgrade erfolgt über das SQL Server-Installationscenter. Dabei wird der Produktschlüssel aus Ihrer Keyprofi-Lieferung auf der Setupseite „Product Key“ eingegeben. Windows-Befehle wie slmgr.vbs oder DISM gehören nicht zu diesem Vorgang.

Version und Instanz prüfen Standard-Kompatibilität kontrollieren Editionsupgrade ausführen Ergebnis verifizieren
Geplante Ausfallzeit erforderlich SQL Server-Dienste werden während des Editionsupgrades neu gestartet

Anwendungen verlieren währenddessen ihre Datenbankverbindungen. Planen Sie ein Wartungsfenster, beenden Sie Schreibzugriffe und informieren Sie betroffene Benutzer. Führen Sie den Vorgang nicht während des laufenden Produktivbetriebs aus.

Nur für eigenständige Instanzen

Das Upgrade von Evaluation auf eine kostenpflichtige Edition wird für eigenständige Installationen unterstützt. Für eine SQL-Server-Failoverclusterinstanz ist Evaluation zu Standard kein unterstützter Editionsupgradepfad. Prüfen Sie Cluster-, Always-On- und Hochverfügbarkeitsszenarien vor jeder Änderung gesondert.

Was wird beim Editionsupgrade geändert?

Edition
Die vorhandene Evaluation-Instanz wird auf die lizenzierte Standard-Edition derselben SQL-Server-Hauptversion umgestellt.
Instanzname
Standard- oder benannter Instanzname bleiben unverändert.
Datenbanken und Anmeldungen
Benutzer- und Systemdatenbanken, Anmeldungen, SQL-Agent- Aufträge und die bestehende Instanzkonfiguration bleiben grundsätzlich erhalten. Eine vollständige Sicherung ist trotzdem zwingend erforderlich.
SQL-Server-Version
Ein Editionsupgrade ersetzt kein Versionsupgrade. SQL Server 2019 Evaluation wird zu SQL Server 2019 Standard, nicht zu SQL Server 2022 oder 2025.
Funktionsumfang
Nach der Umstellung gelten die Funktions- und Leistungsgrenzen der Standard-Edition.
Aktivierung
SQL Server besitzt keinen separaten Windows-ähnlichen Onlineaktivierungsschritt. Der Produktschlüssel wird durch das SQL-Setup beim Editionsupgrade verarbeitet.
180-Tage-Evaluation

SQL Server Evaluation enthält den Funktionsumfang der Enterprise-Edition und ist für 180 Tage vorgesehen. Gerade deshalb muss vor dem Wechsel zu Standard geprüft werden, ob die Instanz Funktionen verwendet, die in Standard nicht oder nur eingeschränkt verfügbar sind.

SQL Server 2016

Der erweiterte Support für SQL Server 2016 endete am 14. Juli 2026. Ein Editionsupgrade auf Standard ändert diesen Produktlebenszyklus nicht. Planen Sie für produktive Systeme die Migration auf eine unterstützte SQL-Server-Version, sofern die Fachanwendung kompatibel ist. Voraussetzungen für einen vorübergehenden Weiterbetrieb mit Extended Security Updates müssen gesondert geprüft werden.

Voraussetzungen vor dem Editionsupgrade

  1. Vollständige SQL-Sicherung erstellen

    Sichern Sie alle Benutzerdatenbanken sowie die Systemdatenbanken master, msdb und model. Dokumentieren Sie zusätzlich Anmeldungen, SQL-Agent-Aufträge, Verbindungsserver, Zertifikate, Berechtigungen und anwendungsspezifische Einstellungen.

  2. Wiederherstellbarkeit prüfen

    Eine vorhandene Sicherungsdatei allein genügt nicht. Kontrollieren Sie, ob die Sicherungen vollständig, lesbar und im Fehlerfall wiederherstellbar sind.

  3. Wartungsfenster festlegen

    Beenden Sie Fachanwendungen, geplante Importe, Sicherungsjobs und andere Prozesse, die während der Dienstneustarts auf die Instanz zugreifen würden.

  4. Ausstehenden Windows-Neustart abschließen

    Starten Sie das System vor dem Editionsupgrade neu, wenn Windows, SQL-Updates oder eine vorherige Installation einen Neustart verlangen. Ein ausstehender Neustart kann das SQL-Setup blockieren.

  5. Windows Installer-Dienst prüfen

    Der Windows Installer muss verfügbar sein. Ist der Dienst deaktiviert oder beschädigt, kann das Editionsupgrade nicht ordnungsgemäß durchgeführt werden.

  6. Passendes Installationsmedium bereithalten

    Verwenden Sie ein Installationsmedium derselben SQL-Server-Hauptversion wie die vorhandene Instanz. Ein SQL-Server-2019-Schlüssel und -Medium gehören zu einer SQL-Server-2019-Instanz.

  7. Administratives Konto verwenden

    Starten Sie setup.exe lokal als Administrator. Bei einem Medium auf einer Netzwerkfreigabe benötigt das verwendete Domänenkonto zusätzlich Leserechte auf dieser Freigabe.

Installierte Version, Edition und Instanz prüfen

Verbinden Sie sich vor dem Upgrade mit SQL Server Management Studio und führen Sie folgende Abfrage aus:

SELECT SERVERPROPERTY('ServerName') AS ServerName, SERVERPROPERTY('InstanceName') AS InstanceName, SERVERPROPERTY('Edition') AS Edition, SERVERPROPERTY('ProductVersion') AS ProductVersion, SERVERPROPERTY('ProductLevel') AS ProductLevel, SERVERPROPERTY('ProductUpdateLevel') AS ProductUpdateLevel, SERVERPROPERTY('IsClustered') AS IsClustered, SERVERPROPERTY('IsHadrEnabled') AS IsHadrEnabled;
Edition
Muss eine Evaluation-Ausgabe anzeigen, beispielsweise „Enterprise Evaluation Edition“.
ProductVersion 13.x
SQL Server 2016
ProductVersion 14.x
SQL Server 2017
ProductVersion 15.x
SQL Server 2019
ProductVersion 16.x
SQL Server 2022
ProductVersion 17.x
SQL Server 2025
InstanceName ist NULL
Es handelt sich um die Standardinstanz MSSQLSERVER.
InstanceName enthält einen Namen
Diese benannte Instanz muss später im Setup gezielt ausgewählt werden.
IsClustered = 1
Die Datenbank-Engine ist als Failoverclusterinstanz installiert. Führen Sie Evaluation zu Standard nicht nach dieser Anleitung aus.
IsHadrEnabled = 1
Die Always-On-Verfügbarkeitsgruppen-Funktion ist aktiviert. Prüfen Sie vor dem Editionsupgrade, ob die Instanz tatsächlich an einer Verfügbarkeitsgruppe beteiligt ist und ob die vorhandene Hochverfügbarkeitskonfiguration von Standard unterstützt wird.

Verwendete Funktionen mit SQL Server Standard vergleichen

Die Evaluation-Ausgabe besitzt den Funktionsumfang von Enterprise. Eine vorhandene Anwendung kann daher Enterprise-Funktionen verwenden, die nach dem Wechsel zu Standard nicht verfügbar oder anders begrenzt sind.

  1. Alle Benutzerdatenbanken auflisten

    Führen Sie aus und beachten Sie neben dem Namen auch den Datenbankstatus:

    SELECT name, state_desc FROM sys.databases WHERE database_id > 4 ORDER BY name;

    Prüfen Sie Datenbanken im Status ONLINE mit der nachfolgenden Featureabfrage. Klären Sie Datenbanken mit anderen Statuswerten vor dem Editionsupgrade gesondert, damit keine nicht geprüfte Datenbank übergangen wird.

  2. Jede Datenbank einzeln prüfen

    Ersetzen Sie den Platzhalter durch den tatsächlichen Datenbanknamen und führen Sie die Abfrage für jede Benutzerdatenbank aus:

    USE [Datenbankname]; SELECT DB_NAME() AS DatabaseName, feature_name FROM sys.dm_db_persisted_sku_features;
  3. Ergebnisse fachlich bewerten

    Werden Zeilen ausgegeben, verwendet die Datenbank editionsabhängige gespeicherte Funktionen. Prüfen Sie für die konkrete SQL-Server-Version, ob Standard diese Funktionen unterstützt.

  4. Instanzweite Komponenten zusätzlich kontrollieren

    Die Abfrage erfasst nicht jede mögliche Instanz-, Hochverfügbarkeits-, Analysis- oder Integrationsfunktion. Vergleichen Sie deshalb zusätzlich die installierten Features und die Anforderungen der Fachanwendung mit dem offiziellen Editionsvergleich.

Berechtigung für die Featureabfrage

Für SQL Server 2019 und ältere Versionen benötigt das ausführende Konto in der jeweiligen Datenbank die Berechtigung VIEW DATABASE STATE. Ab SQL Server 2022 ist VIEW DATABASE PERFORMANCE STATE erforderlich. Eine Berechtigungsfehlermeldung darf nicht als leeres Prüfergebnis gewertet werden.

Leeres Abfrageergebnis ist keine vollständige Freigabe

Wenn sys.dm_db_persisted_sku_features keine Zeilen zurückgibt, wurde in der jeweiligen Datenbank keine dort erfasste editionsabhängige Funktion gefunden. Die Edition-Upgraderegeln des SQL-Setups und der offizielle Featurevergleich bleiben dennoch maßgeblich.

Verwenden Sie den Editions- und Featurevergleich der tatsächlich installierten SQL-Server-Hauptversion:

Evaluation über das SQL Server-Installationscenter auf Standard umstellen

  1. Passende SQL-Server-ISO einbinden

    Binden Sie das Installationsmedium derselben SQL-Server-Hauptversion ein. Öffnen Sie dessen Stammordner.

  2. setup.exe als Administrator starten

    Klicken Sie setup.exe mit der rechten Maustaste an und wählen Sie „Als Administrator ausführen“. Dadurch öffnet sich das SQL Server-Installationscenter.

  3. Bereich „Wartung“ öffnen

    Wählen Sie links Wartung und anschließend Editionsupgrade.

  4. Setupunterstützungsdateien und globale Regeln prüfen

    Das Setup installiert gegebenenfalls benötigte Unterstützungsdateien und prüft die Systemkonfiguration. Wird ein Neustart verlangt, brechen Sie ab, starten Sie Windows neu und beginnen Sie danach erneut.

  5. Keyprofi-Produktschlüssel eingeben

    Wählen Sie auf der Seite „Product Key“ die Option für einen Produktschlüssel einer Produktionsversion und geben Sie den vollständigen SQL-Server-Standard-Schlüssel aus Ihrer Keyprofi-Lieferung ein.

  6. Angezeigte Edition kontrollieren

    Das Setup muss die zur Bestellung passende Standard-Edition derselben SQL-Server-Version erkennen. Werden Version oder Edition nicht korrekt angezeigt, fahren Sie nicht fort.

  7. Lizenzbedingungen akzeptieren

    Lesen und bestätigen Sie die Microsoft-Lizenzbedingungen und wählen Sie „Weiter“.

  8. Richtige Instanz auswählen

    Wählen Sie auf der Seite „Instanz auswählen“ exakt die zuvor geprüfte Evaluation-Instanz. Bei mehreren Instanzen muss jede Instanz getrennt betrachtet werden.

  9. Edition-Upgraderegeln auswerten

    Beheben Sie rote Fehler vollständig. Prüfen Sie Warnungen, insbesondere zu nicht unterstützten Funktionen, ausstehenden Neustarts, Clusterkonfiguration oder Diensten.

  10. Übersicht „Bereit für Editionsupgrade“ prüfen

    Kontrollieren Sie Instanzname, Ziel-Edition und aufgeführte Komponenten. Starten Sie den Vorgang erst, wenn alle Angaben korrekt sind.

  11. „Upgrade“ auswählen

    Das Setup ändert die Edition und startet die benötigten SQL-Server-Dienste neu. Unterbrechen Sie den Vorgang nicht und starten Sie das System nicht eigenständig neu.

  12. Abschlussseite und Protokoll prüfen

    Alle relevanten Komponenten müssen erfolgreich abgeschlossen sein. Öffnen oder notieren Sie den Link zur Zusammenfassungsprotokolldatei.

  13. Verlangten Neustart durchführen

    Starten Sie Windows neu, wenn der Setupassistent dies ausdrücklich verlangt. Warten Sie danach, bis alle SQL-Dienste vollständig gestartet sind.

Edition und Dienste nach dem Upgrade kontrollieren

  1. SQL-Server-Dienststatus prüfen

    Öffnen Sie den SQL Server-Konfigurations-Manager und kontrollieren Sie, ob Datenbank-Engine, SQL Server Agent und weitere benötigte Instanzdienste gestartet sind.

  2. Mit SSMS zur Instanz verbinden

    Verwenden Sie denselben Server- und Instanznamen wie vor dem Upgrade.

  3. Edition erneut abfragen

    Führen Sie aus:

    SELECT SERVERPROPERTY('ServerName') AS ServerName, SERVERPROPERTY('InstanceName') AS InstanceName, SERVERPROPERTY('Edition') AS Edition, SERVERPROPERTY('ProductVersion') AS ProductVersion, SERVERPROPERTY('ProductLevel') AS ProductLevel, SERVERPROPERTY('ProductUpdateLevel') AS ProductUpdateLevel;

    Die Edition muss jetzt SQL Server Standard anzeigen. Die Hauptversion muss weiterhin zur gekauften SQL-Server-Version passen.

  4. Anwendungen und SQL-Agent-Aufträge testen

    Prüfen Sie Fachanwendungen, Verbindungszeichenfolgen, Anmeldungen, geplante Aufträge, Sicherungen, Verbindungsserver und weitere abhängige Prozesse.

  5. Aktuellen Wartungsstand prüfen

    Vergleichen Sie Produktversion und Updatelevel mit den für Ihre SQL-Server-Version freigegebenen Service Packs, kumulativen Updates und Sicherheitsupdates.

  6. Neue Sicherung erstellen

    Erstellen Sie nach erfolgreicher Funktionsprüfung eine neue vollständige Sicherung der umgestellten Instanz.

Evaluationszeitraum ist bereits abgelaufen

Eine abgelaufene Evaluation kann dazu führen, dass der SQL-Server-Dienst nicht mehr regulär startet oder SSMS nur einen allgemeinen Verbindungsfehler meldet. Der vorgesehene Weg zur Produktionsedition bleibt das Editionsupgrade über das passende SQL-Server-Installationsmedium.

  • passendes Medium derselben SQL-Server-Hauptversion verwenden
  • setup.exe als Administrator starten
  • „Wartung“ und „Editionsupgrade“ auswählen
  • gekauften Standard-Produktschlüssel eingeben
  • richtige Instanz auswählen und Setupregeln vollständig prüfen
  • nicht versuchen, den Zeitraum durch Systemzeit- oder Registrierungsänderungen zu umgehen

Häufige Probleme beim Editionsupgrade

Der Produktschlüssel ist für diese Version nicht gültig
Prüfen Sie SQL-Server-Hauptversion, Edition, Installationsmedium und die eingegebenen Zeichen. Ein Schlüssel für SQL Server 2019 kann keine SQL-Server-2022-Instanz umstellen.
Die aktuelle Edition kann nicht aktualisiert werden
Der Editionspfad wird für die vorhandene Instanz möglicherweise nicht unterstützt. Prüfen Sie insbesondere Failovercluster, Ausgangsedition und Ziel-Edition.
Funktionen werden von der Ziel-Edition nicht unterstützt
Die Evaluation-Instanz verwendet möglicherweise Enterprise-Funktionen. Prüfen Sie den Editionsvergleich, die Setupregeln, sys.dm_db_persisted_sku_features und die detaillierten Setupprotokolle. Entfernen Sie keine Datenbankfunktion ohne Sicherung und Migrationskonzept.
Ein ausstehender Neustart blockiert das Upgrade
Schließen Sie Windows- und SQL-Updates ab, starten Sie das System neu und führen Sie das Setup danach erneut aus.
Windows Installer ist nicht verfügbar
Prüfen Sie den Windows Installer-Dienst und die Systemereignisprotokolle. Starten Sie das Editionsupgrade erst nach Behebung erneut.
Die Evaluation-Instanz wird nicht zur Auswahl angezeigt
Verwenden Sie das Medium der richtigen SQL-Server-Version und starten Sie das Setup auf dem Computer, auf dem die Instanz installiert ist. Prüfen Sie außerdem den tatsächlichen Instanznamen.
Das Setup bleibt längere Zeit scheinbar stehen
Unterbrechen Sie den Vorgang nicht vorschnell. Prüfen Sie CPU-, Datenträger- und Setupaktivität sowie Detail.txt. Bei großen Datenverzeichnissen kann die Verarbeitung von Berechtigungen länger dauern.
SQL-Server-Dienst startet nach dem Upgrade nicht
Prüfen Sie SQL Server-Konfigurations-Manager, Windows-Ereignisanzeige, SQL-Fehlerprotokoll sowie Summary.txt und Detail.txt.
SERVERPROPERTY zeigt weiterhin Evaluation
Möglicherweise wurde eine andere Instanz aktualisiert oder eine Komponente ist fehlgeschlagen. Wiederholen Sie das Setup nicht auf Verdacht, sondern prüfen Sie Instanzname und Protokolle.
slmgr.vbs oder Windows-Aktivierung ändert nichts
Diese Werkzeuge verwalten Windows, nicht SQL Server. Führen Sie das Editionsupgrade ausschließlich über das SQL Server- Installationscenter durch.

Setupprotokolle für das Editionsupgrade finden

SQL Server speichert die Setup- und Upgradeprotokolle standardmäßig unter:

%ProgramFiles%\Microsoft SQL Server\<Versionsnummer>\Setup Bootstrap\Log\

Öffnen Sie den jüngsten datums- und zeitbezogenen Unterordner. Für die Fehleranalyse sind insbesondere relevant:

  • Summary.txt beziehungsweise die zeitgestempelte Zusammenfassungsdatei
  • Detail.txt
  • SystemConfigurationCheck_Report.htm
  • komponentenspezifische MSI-Protokolle
Fehlerstellen suchen

Suchen Sie in Summary.txt nach „error“ oder „failed“. Prüfen Sie in Detail.txt zuerst das Dateiende und suchen Sie anschließend nach „error“ oder „exception“.

Wann ist eine Neuinstallation oder Migration erforderlich?

  • die vorhandene Instanz ist eine nicht unterstützte Failoverclusterinstanz
  • die gekaufte SQL-Server-Version unterscheidet sich von der installierten Hauptversion
  • die Ziel-Edition unterstützt benötigte Funktionen nicht
  • die Instanz ist technisch beschädigt oder das Setup kann sie nicht zuverlässig warten
  • Architektur, Betriebssystem oder Infrastruktur sollen gleichzeitig grundlegend geändert werden
  • eine kontrollierte Parallelmigration bietet geringeres Risiko als die direkte Änderung der produktiven Instanz

Offizielle Microsoft-Dokumentation

Microsoft dokumentiert den Ablauf über „Wartung > Editionsupgrade“, die unterstützten Upgradepfade, die erforderlichen Dienstneustarts und die versionsabhängigen Editionseinschränkungen. Maßgeblich ist immer die Dokumentation der tatsächlich installierten SQL-Server-Hauptversion.

SQL-Server-Editionsupgrade durch Keyprofi prüfen lassen

Wird der Produktschlüssel nicht akzeptiert oder schlägt eine Edition-Upgraderegel fehl, senden Sie uns bitte:

  • Ihre Bestellnummer
  • die gekaufte SQL-Server-Version und Edition
  • Servername und vollständigen Instanznamen
  • die Ausgabe von SERVERPROPERTY('Edition')
  • die Ausgabe von SERVERPROPERTY('ProductVersion')
  • die Ausgabe von SERVERPROPERTY('ProductLevel')
  • die Ausgabe von SERVERPROPERTY('IsClustered')
  • die letzten fünf Zeichen des Produktschlüssels
  • den Setupschritt, an dem der Vorgang scheitert
  • den vollständigen Fehlercode oder Wortlaut der Meldung
  • einen ungeschnittenen Screenshot der vollständigen Meldung
  • Summary.txt und Detail.txt aus dem jüngsten Setup-Protokollordner
E-Mail an den Keyprofi-Support
Screenshot und Protokolle manuell als Anhänge hinzufügen

Anhänge werden nicht automatisch in die E-Mail eingefügt. Fehlermeldung, Instanz und Setupschritt müssen vollständig lesbar sein. Der vollständige Produktschlüssel, SQL-Kennwörter und vertrauliche Daten dürfen nicht sichtbar sein.

Kurz zusammengefasst Gleiche SQL-Version verwenden, Standard-Kompatibilität prüfen und Editionsupgrade über das SQL-Setup ausführen

Sichern Sie die vollständige Instanz, prüfen Sie Version, Instanzname, Clusterstatus und verwendete Enterprise-Funktionen. Starten Sie danach das passende SQL-Server-Setup als Administrator und wählen Sie „Wartung > Editionsupgrade“. Geben Sie den Keyprofi-Produktschlüssel ein, wählen Sie die richtige Instanz und lassen Sie das Setup die Edition auf Standard umstellen. Kontrollieren Sie anschließend Dienste, Edition, Anwendungen und Sicherungen.

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