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Keyprofi Hilfe · Microsoft SQL Server

Microsoft SQL Server installieren – Instanz, Funktionen und Authentifizierung einrichten

SQL Server unter Windows sauber installieren, passende Komponenten auswählen und die Datenbank-Engine sicher konfigurieren

SQL Server 2016 bis 2025 Standard und Enterprise Standard- und benannte Instanz Windows- und gemischte Authentifizierung

Die Installation von Microsoft SQL Server erfolgt über das SQL Server-Installationscenter. Dort werden Edition, Instanz, Datenbankfunktionen, Dienstkonten, Authentifizierung und Speicherorte eingerichtet.

Diese Anleitung beschreibt eine neue eigenständige SQL-Server- Installation unter Windows. Ein Upgrade einer vorhandenen SQL-Version oder die Umwandlung einer bereits installierten Evaluation-Ausgabe sind davon getrennte Vorgänge.

Installationsmedium öffnen Instanz konfigurieren Datenbank-Engine auswählen Administratorzugriff einrichten
SQL Server wird nicht mit slmgr.vbs aktiviert Windows-Aktivierungsbefehle verwalten keine SQL-Server-Lizenz

Die Befehle slmgr.vbs /ipk und slmgr.vbs /ato gehören ausschließlich zur Windows-Lizenzierung. Der SQL-Server-Produktschlüssel wird im SQL-Server-Setup verarbeitet. Bei einer bereits installierten Evaluation erfolgt die Umstellung über das SQL Server- Installationscenter und die Funktion „Editionsupgrade“.

Hinweis zu SQL Server 2016

Der reguläre erweiterte Support für SQL Server 2016 endete am 14. Juli 2026. Für neue produktive Installationen sollte eine aktuell unterstützte SQL-Server-Version verwendet werden, sofern die eingesetzte Anwendung dies zulässt.

SQL-Server-Installation vorbereiten

  1. Gekaufte Version und Edition prüfen

    Kontrollieren Sie die vollständige Produktbezeichnung in Ihrer Keyprofi-Bestellung, beispielsweise SQL Server 2019 Standard. Verwenden Sie das zur Servergeneration und Edition passende Installationsmedium.

  2. Vorhandene Instanzen und Datenbanken sichern

    Existiert bereits eine SQL-Server-Installation, sichern Sie Benutzerdatenbanken, Systemdatenbanken, Anmeldungen, SQL-Agent-Aufträge, Verbindungsinformationen, Zertifikate und anwendungsspezifische Konfigurationen.

  3. Betriebssystem und Hardwareanforderungen prüfen

    Nicht jede SQL-Server-Version unterstützt jede Windows- oder Windows-Server-Version. Prüfen Sie außerdem Prozessorarchitektur, Arbeitsspeicher, freien Speicherplatz und Anforderungen der eingesetzten Fachanwendung.

  4. Windows vollständig aktualisieren und neu starten

    Schließen Sie ausstehende Windows-Updates und Neustarts ab. Ein ausstehender Neustart kann die SQL-Server-Installation blockieren oder zu fehlerhaften Prüfungen führen.

  5. Instanznamen und Authentifizierungsmodus planen

    Entscheiden Sie vor dem Setup, ob eine Standardinstanz oder benannte Instanz benötigt wird und ob ausschließlich Windows-Anmeldungen oder zusätzlich SQL-Anmeldungen verwendet werden sollen.

  6. Dienstkonten und Speicherorte planen

    Für einfache Einzelserver können die vom Setup vorgesehenen virtuellen Konten geeignet sein. In einer Domänen-, Cluster- oder Hochverfügbarkeitsumgebung müssen Dienstkonten, Berechtigungen und Speicherorte vorab mit der zuständigen Administration abgestimmt werden.

Richtigen Installationsweg auswählen

Kein unbeabsichtigtes Versionsupgrade

Installieren Sie eine neue SQL-Server-Version nicht ungeprüft über eine produktive vorhandene Instanz. Prüfen Sie Anwendungskompatibilität, Sicherungen, unterstützte Upgradepfade und eine mögliche Parallel- beziehungsweise Migrationsinstallation.

ISO-Datei einbinden und Setup starten

  1. Installationsmedium vollständig herunterladen

    Verwenden Sie die in Ihrer Keyprofi-Lieferung vorgesehene SQL-Server-ISO beziehungsweise Installationsquelle.

  2. ISO lokal einbinden

    Klicken Sie die ISO-Datei mit der rechten Maustaste an und wählen Sie „Bereitstellen“. In einer virtuellen Maschine kann die ISO als virtuelles DVD-Laufwerk eingebunden werden.

  3. Setupmedium auf dem Zielsystem bereitstellen

    Bei einer Installation über Remotedesktop muss das Medium lokal auf dem Zielserver, auf einer geeigneten Netzwerkfreigabe oder als ISO der virtuellen Maschine vorliegen. Starten Sie das Setup nicht von einem lokal umgeleiteten Laufwerk des Remotedesktop-Clients.

  4. setup.exe als Administrator ausführen

    Öffnen Sie das eingebundene Laufwerk und starten Sie setup.exe mit administrativen Rechten.

Neue eigenständige SQL-Server-Installation starten

  1. „Installation“ öffnen

    Wählen Sie im linken Bereich des SQL Server- Installationscenters den Eintrag „Installation“.

  2. Neue eigenständige SQL Server-Installation auswählen

    Öffnen Sie „Neue eigenständige SQL Server-Installation oder Hinzufügen von Funktionen zu einer vorhandenen Installation“.

  3. Produktschlüssel und Edition prüfen

    Abhängig vom Installationsmedium ist der Produktschlüssel bereits hinterlegt oder muss auf der Seite „Product Key“ beziehungsweise „Edition“ eingegeben werden. Kontrollieren Sie, dass die gekaufte Produktionsedition und nicht versehentlich Evaluation, Developer oder Express ausgewählt ist.

  4. Lizenzbedingungen bestätigen

    Lesen und akzeptieren Sie die angezeigten Microsoft-Lizenzbedingungen.

  5. Globale Regeln und Produktupdates prüfen

    Beheben Sie fehlgeschlagene Prüfungen vor der Installation. Produktupdates können bereits während des Setups einbezogen werden, sofern die Umgebung dies zulässt.

  6. Installationsregeln auswerten

    Warnungen sollten fachlich geprüft werden. Rote Fehler müssen behoben werden, bevor das Setup fortgesetzt werden kann.

Evaluation nicht mit einer Vollversion verwechseln

Wird auf der Editionsseite „Evaluation“ gewählt, entsteht eine zeitlich begrenzte Evaluationsinstallation. Sie wird später nicht über die Windows-Aktivierung, sondern über ein SQL-Server-Editionsupgrade in die gekaufte Edition umgewandelt.

Benötigte SQL-Server-Funktionen auswählen

Installieren Sie nur Funktionen, die für die vorgesehene Anwendung tatsächlich benötigt werden. Zusätzliche Komponenten erhöhen Wartungsaufwand und Angriffsfläche.

Datenbankmoduldienste
Zentrale SQL-Server-Datenbank-Engine zum Speichern, Verarbeiten und Sichern relationaler Daten. Für einen klassischen Datenbankserver ist diese Auswahl erforderlich.
SQL Server-Replikation
Nur auswählen, wenn die Anwendung oder Datenbankarchitektur SQL-Replikation ausdrücklich verwendet.
Volltext- und semantische Extraktion für die Suche
Für Anwendungen mit SQL-Volltextsuche. Eine gewöhnliche Datenbankinstallation benötigt diese Funktion nicht zwingend.
Integration Services
Für ETL-, Import- und Datenintegrationspakete. Nicht mit der eigentlichen Datenbank-Engine gleichsetzen.
Analysis Services
Für besondere Analysemodelle und Business-Intelligence- Szenarien. Servermodus und Administratoren müssen gesondert geplant werden.
Machine Learning Services oder Spracherweiterungen
Nur installieren, wenn eine Anwendung die jeweilige In-Database-Ausführung ausdrücklich benötigt.
Reporting Services
Die Bereitstellung ist versionsabhängig und erfolgt bei neueren SQL-Server-Versionen über einen gesonderten Installer. Nicht pauschal als Bestandteil der Datenbank-Engine voraussetzen.
SQL Server Management Studio
SSMS ist das grafische Verwaltungswerkzeug und wird separat installiert. Es gehört nicht zur SQL-Server-Lizenzaktivierung und muss nicht zwingend auf dem Datenbankserver selbst installiert werden.
Typische Standardinstallation

Für viele Fachanwendungen genügt zunächst „Datenbankmoduldienste“. Volltextsuche, Replikation oder andere Komponenten werden nur ergänzt, wenn der Softwarehersteller diese ausdrücklich voraussetzt.

Standardinstanz oder benannte Instanz festlegen

Standardinstanz
Der interne Instanzname lautet MSSQLSERVER. Clients verbinden sich normalerweise nur mit dem Servernamen, beispielsweise DBSERVER01. Pro Windows-System kann nur eine Standardinstanz vorhanden sein.
Benannte Instanz
Erhält einen frei geplanten Instanznamen, beispielsweise WARENWIRTSCHAFT. Die Verbindung erfolgt dann typischerweise über DBSERVER01\WARENWIRTSCHAFT. Auf einem Server können mehrere benannte Instanzen parallel bestehen.
Instanzname nachträglich nicht einfach ändern

Der Instanzname prägt Dienstnamen, Verzeichnisse und Verbindungszeichenfolgen. Stimmen Sie ihn vor der Installation mit der Fachanwendung und vorhandenen Sicherungs- oder Monitoringkonzepten ab.

SQL-Server-Dienste und Sortierung konfigurieren

  1. Dienstkonten prüfen

    Verwenden Sie für eine einfache Einzelinstanz die vom Setup vorgesehenen virtuellen Dienstkonten, sofern keine Anwendungs- oder Domänenanforderung dagegenspricht. Für Cluster, Netzwerkzugriffe, Backups auf Freigaben oder Kerberos-Szenarien sind geplante Domänenkonten beziehungsweise gMSA erforderlich.

  2. Starttypen festlegen

    Der SQL-Server-Datenbankmoduldienst wird für einen Produktivserver normalerweise automatisch gestartet. SQL Server Agent wird benötigt, wenn geplante Aufträge, Wartungsjobs oder Sicherungspläne darüber ausgeführt werden.

  3. Minimale Berechtigungen verwenden

    Verwenden Sie kein persönliches Administratorkonto als dauerhaftes SQL-Dienstkonto. Dienste sollten nur die für ihre Aufgaben erforderlichen Rechte besitzen.

  4. Sofortige Dateiinitialisierung prüfen

    Das Setup kann dem Datenbankmoduldienst die Berechtigung „Volumewartungsaufgaben ausführen“ gewähren. Dies ermöglicht die schnelle Initialisierung von Datendateien. Beachten Sie die Sicherheits- und Betriebsvorgaben Ihrer Umgebung.

  5. Sortierung nur bei konkreter Vorgabe ändern

    Die SQL-Server-Sortierung beeinflusst Vergleiche, Sortierung und Groß-/Kleinschreibung. Ändern Sie den Standardwert nur, wenn die eingesetzte Anwendung eine bestimmte Collation ausdrücklich verlangt.

Authentifizierungsmodus und SQL-Administratoren einrichten

Windows-Authentifizierungsmodus
Verwendet Windows-, Domänen- oder Gruppenidentitäten. Dies ist der empfohlene Standard, wenn alle Anwendungen und Administratoren Windows-Authentifizierung unterstützen.
Gemischter Modus
Aktiviert Windows-Authentifizierung und zusätzlich SQL-Server-Anmeldungen. Er ist erforderlich, wenn eine Fachanwendung einen eigenen SQL-Benutzernamen verwendet.
  1. Passenden Modus auswählen

    Bevorzugen Sie Windows-Authentifizierung. Wählen Sie den gemischten Modus nur, wenn eine Anwendung oder ein technischer Zugriff SQL-Anmeldungen benötigt.

  2. Bei gemischtem Modus sicheres sa-Kennwort vergeben

    Das integrierte Konto sa besitzt umfassende Systemadministratorrechte. Verwenden Sie ein längeres, eindeutiges Kennwort und geben Sie es nicht als allgemeines Anwendungskonto weiter.

  3. Mindestens einen Windows-Administrator hinzufügen

    Wählen Sie „Aktuellen Benutzer hinzufügen“ oder fügen Sie eine vorgesehene Windows- beziehungsweise Domänengruppe als SQL-Server-Systemadministrator hinzu.

  4. Notfallzugang dokumentieren

    Dokumentieren Sie die administrativen Windows-Gruppen und verwahren Sie notwendige Zugangsdaten geschützt. Ohne ein berechtigtes Konto kann die spätere Verwaltung erheblich erschwert werden.

SQL Server nicht ungeschützt ins Internet freigeben

Öffnen Sie den SQL-Port nicht pauschal für das öffentliche Internet. Remotezugriffe müssen auf erforderliche Netze, Firewallregeln, VPN oder andere abgesicherte Verbindungen beschränkt werden.

Daten-, Protokoll-, TempDB- und Sicherungspfade festlegen

Für Test- und Kleinstsysteme können die Standardpfade ausreichend sein. Produktive Datenbankserver sollten anhand von Leistung, Sicherung, Kapazität und Wiederherstellung geplant werden.

Benutzerdatenbankverzeichnis
Standardpfad für neue Datendateien wie .mdf und .ndf.
Benutzerdatenbank-Protokollverzeichnis
Standardpfad für Transaktionsprotokolle mit der Endung .ldf.
TempDB-Verzeichnis
Speicherort, Dateianzahl, Anfangsgröße und Wachstum für die Systemdatenbank tempdb. Die passende Konfiguration hängt von Version, CPU und Arbeitslast ab.
Sicherungsverzeichnis
Standardpfad für lokale SQL-Sicherungen. Eine Sicherung auf demselben Laufwerk wie die einzige Datenbankkopie schützt nicht vor einem Laufwerksausfall.
  • für jede Instanz eindeutige Verzeichnisse verwenden
  • ausreichend freien Speicher und vorhersehbares Wachstum einplanen
  • Daten, Transaktionsprotokolle, TempDB und Backups bei geeigneter Infrastruktur trennen
  • SQL-Dienstkonten mit den erforderlichen Ordnerrechten ausstatten
  • keine beliebigen Netzwerkpfade ohne Berechtigungs- und Verfügbarkeitsplanung verwenden
TempDB und MaxDOP

Neuere SQL-Server-Setups schlagen anhand der Hardware Startwerte für TempDB-Dateien und den maximalen Parallelitätsgrad vor. Ohne belastbare Anwendungsvorgabe können diese Empfehlungen zunächst übernommen und nach einer Leistungsanalyse angepasst werden.

Installation prüfen und abschließen

  1. Installationsübersicht kontrollieren

    Prüfen Sie auf der Seite „Bereit zur Installation“ Edition, Instanzname, ausgewählte Funktionen, Dienstkonten und Speicherorte.

  2. Installation starten

    Wählen Sie „Installieren“ und unterbrechen Sie das Setup nicht. Abhängig von Version, Funktionen und Hardware kann der Vorgang längere Zeit dauern.

  3. Ergebnis jeder Funktion prüfen

    Der Abschlussbildschirm muss für die benötigten Komponenten „Erfolgreich“ anzeigen. Dokumentieren Sie fehlgeschlagene Funktionen und den genannten Protokollpfad.

  4. Server neu starten

    Führen Sie einen Neustart durch, wenn das Setup oder ein installiertes Update dies verlangt.

  5. Aktuellen Wartungsstand installieren

    Installieren Sie das für Ihre SQL-Server-Version und Betriebsstrategie vorgesehene aktuelle Service Pack, kumulative Update oder Sicherheitsupdate. Prüfen Sie Updates vorab in einer geeigneten Testumgebung.

  6. SQL Server Management Studio installieren

    SSMS wird separat bereitgestellt. Installieren Sie es auf einem geeigneten Administrationscomputer oder auf dem Server, wenn dies zum Betriebskonzept passt.

Erste Verbindung herstellen und Installation kontrollieren

  1. SSMS öffnen

    Wählen Sie als Servertyp „Datenbank-Engine“.

  2. Richtigen Servernamen eingeben

    Für eine lokale Standardinstanz verwenden Sie beispielsweise localhost oder den Computernamen. Für eine benannte Instanz verwenden Sie SERVERNAME\INSTANZNAME.

  3. Authentifizierung auswählen

    Verwenden Sie Windows-Authentifizierung oder bei bewusst eingerichtetem gemischtem Modus eine vorgesehene SQL-Anmeldung.

  4. Version, Edition und Instanz abfragen

    Öffnen Sie eine neue Abfrage und führen Sie aus:

    SELECT SERVERPROPERTY('ServerName') AS ServerName, SERVERPROPERTY('InstanceName') AS InstanceName, SERVERPROPERTY('Edition') AS Edition, SERVERPROPERTY('ProductVersion') AS ProductVersion, SERVERPROPERTY('ProductLevel') AS ProductLevel, SERVERPROPERTY('ProductUpdateLevel') AS ProductUpdateLevel;
  5. Grundlegende Sicherung und Überwachung einrichten

    Erstellen Sie vor dem Produktivbetrieb ein geprüftes Sicherungs-, Wartungs-, Monitoring- und Wiederherstellungskonzept. Eine erfolgreiche Installation ersetzt keine Datenbanksicherung.

Remotezugriff nur bei Bedarf einrichten

Eine lokale Verbindung kann funktionieren, obwohl die Instanz von anderen Computern nicht erreichbar ist. Für Remotezugriffe müssen Netzwerkprotokolle, Ports, Firewall und Instanzauflösung passend konfiguriert werden.

  • TCP/IP im SQL Server-Konfigurations-Manager nur bei Bedarf aktivieren
  • festen Port oder kontrollierte Instanzauflösung planen
  • Windows-Firewall ausschließlich für erforderliche Quellnetze öffnen
  • SQL Server Browser nur für das konkrete Instanz- und Portkonzept verwenden
  • Verbindungszeichenfolge der Anwendung auf Server, Instanz und gegebenenfalls Port abstimmen
  • keinen SQL-Port direkt und ungeschützt im Internet veröffentlichen

Häufige Installationsprobleme

Setup meldet einen ausstehenden Neustart
Windows-Updates abschließen, Server neu starten und Setup erneut als Administrator ausführen.
Produktschlüssel oder Edition wird nicht akzeptiert
Installationsmedium, SQL-Server-Version, Edition und letzte fünf Zeichen des gelieferten Schlüssels prüfen. Keine Windows-Aktivierungsbefehle verwenden.
Evaluation wurde versehentlich installiert
Keine Neuinstallation auf Verdacht starten. Prüfen Sie den unterstützten Editionsupgradepfad und verwenden Sie die separate Anleitung.
Instanzname ist bereits vergeben
Vorhandene SQL-Instanzen prüfen und entscheiden, ob Funktionen ergänzt oder eine neue benannte Instanz erstellt werden soll.
Datenbankmoduldienst startet nicht
Dienstkonto, Kennwort, Ordnerberechtigungen, gewählte Datenpfade und Setupprotokolle kontrollieren.
Setup über Remotedesktop schlägt frühzeitig fehl
Installationsmedium lokal auf dem Zielsystem, auf einer Netzwerkfreigabe oder als VM-ISO bereitstellen. Kein umgeleitetes lokales RDP-Laufwerk verwenden.
SSMS ist nach der Installation nicht vorhanden
SQL Server Management Studio wird separat installiert und ist kein automatischer Bestandteil der Datenbank-Engine.
Lokale Verbindung zur benannten Instanz scheitert
Verwenden Sie den vollständigen Namen SERVERNAME\INSTANZNAME und prüfen Sie, ob der zugehörige SQL-Dienst gestartet ist.
Remoteverbindung scheitert
TCP/IP, Port, Firewall, SQL Server Browser, Verbindungszeichenfolge und Berechtigungen systematisch prüfen.

SQL-Server-Setupprotokolle finden

SQL Server speichert die Installationsprotokolle standardmäßig in einem versionsabhängigen Unterordner von:

%ProgramFiles%\Microsoft SQL Server\<Versionsnummer>\Setup Bootstrap\Log\

Der jüngste datums- und zeitbezogene Unterordner enthält unter anderem eine Summary.txt beziehungsweise Summary_Computername_Datum_Uhrzeit.txt sowie detaillierte Komponentenprotokolle.

Offizielle Microsoft-Installationsdokumentation

Die genaue Reihenfolge und Bezeichnung einzelner Setupseiten kann sich zwischen SQL Server 2016, 2019, 2022 und 2025 unterscheiden. Microsoft stellt dafür versionsabhängige Abschnitte im Installationsassistenten bereit.

SQL-Server-Installation durch Keyprofi prüfen lassen

Schlägt die Installation fehl oder ist eine Setupauswahl unklar, senden Sie uns bitte:

  • Ihre Bestellnummer
  • die gekaufte SQL-Server-Version und Edition
  • das installierte Windows beziehungsweise Windows Server
  • neue Installation oder vorhandene Instanz
  • Standardinstanz oder verwendeter Instanzname
  • die ausgewählten SQL-Server-Funktionen
  • den gewählten Authentifizierungsmodus
  • den Installationsschritt, an dem das Problem auftritt
  • den vollständigen Fehlercode oder Wortlaut der Meldung
  • die letzten fünf Zeichen des Produktschlüssels
  • einen ungeschnittenen Screenshot der vollständigen Meldung
  • die Datei Summary.txt aus dem jüngsten Setupprotokollordner
E-Mail an den Keyprofi-Support
Screenshot und Setupprotokoll manuell anhängen

Anhänge werden nicht automatisch in die E-Mail eingefügt. Fehlermeldung und Installationsschritt müssen vollständig lesbar sein. Der vollständige Produktschlüssel sowie vertrauliche Kennwörter dürfen nicht sichtbar sein.

Kurz zusammengefasst SQL-Server-Edition, Instanz und Zugriffskonzept vor dem Setup festlegen

Starten Sie setup.exe als Administrator, wählen Sie eine neue eigenständige Installation und prüfen Sie die im SQL-Setup angezeigte Produktionsedition. Installieren Sie nur die benötigten Funktionen, planen Sie Standard- oder benannte Instanz, Dienstkonten, Authentifizierung und Speicherorte und fügen Sie mindestens einen Windows-Administrator hinzu. Installieren Sie nach dem Setup aktuelle Wartungsupdates und SSMS und prüfen Sie anschließend Version und Edition der Instanz.

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