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Keyprofi Hilfe · Microsoft SQL Server
Microsoft SQL Server installieren – Instanz, Funktionen und Authentifizierung einrichten
SQL Server unter Windows sauber installieren, passende Komponenten auswählen und die Datenbank-Engine sicher konfigurieren
Die Installation von Microsoft SQL Server erfolgt über das SQL Server-Installationscenter. Dort werden Edition, Instanz, Datenbankfunktionen, Dienstkonten, Authentifizierung und Speicherorte eingerichtet.
Diese Anleitung beschreibt eine neue eigenständige SQL-Server- Installation unter Windows. Ein Upgrade einer vorhandenen SQL-Version oder die Umwandlung einer bereits installierten Evaluation-Ausgabe sind davon getrennte Vorgänge.
Installationsmedium öffnen
Instanz konfigurieren
Datenbank-Engine auswählen
Administratorzugriff einrichten
SQL Server wird nicht mit slmgr.vbs aktiviert
Windows-Aktivierungsbefehle verwalten keine SQL-Server-Lizenz
Die Befehle slmgr.vbs /ipk und
slmgr.vbs /ato gehören ausschließlich zur
Windows-Lizenzierung. Der SQL-Server-Produktschlüssel wird im
SQL-Server-Setup verarbeitet. Bei einer bereits installierten
Evaluation erfolgt die Umstellung über das SQL Server-
Installationscenter und die Funktion „Editionsupgrade“.
Hinweis zu SQL Server 2016
Der reguläre erweiterte Support für SQL Server 2016 endete am 14. Juli 2026. Für neue produktive Installationen sollte eine aktuell unterstützte SQL-Server-Version verwendet werden, sofern die eingesetzte Anwendung dies zulässt.
SQL-Server-Installation vorbereiten
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Gekaufte Version und Edition prüfen
Kontrollieren Sie die vollständige Produktbezeichnung in Ihrer Keyprofi-Bestellung, beispielsweise SQL Server 2019 Standard. Verwenden Sie das zur Servergeneration und Edition passende Installationsmedium.
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Vorhandene Instanzen und Datenbanken sichern
Existiert bereits eine SQL-Server-Installation, sichern Sie Benutzerdatenbanken, Systemdatenbanken, Anmeldungen, SQL-Agent-Aufträge, Verbindungsinformationen, Zertifikate und anwendungsspezifische Konfigurationen.
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Betriebssystem und Hardwareanforderungen prüfen
Nicht jede SQL-Server-Version unterstützt jede Windows- oder Windows-Server-Version. Prüfen Sie außerdem Prozessorarchitektur, Arbeitsspeicher, freien Speicherplatz und Anforderungen der eingesetzten Fachanwendung.
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Windows vollständig aktualisieren und neu starten
Schließen Sie ausstehende Windows-Updates und Neustarts ab. Ein ausstehender Neustart kann die SQL-Server-Installation blockieren oder zu fehlerhaften Prüfungen führen.
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Instanznamen und Authentifizierungsmodus planen
Entscheiden Sie vor dem Setup, ob eine Standardinstanz oder benannte Instanz benötigt wird und ob ausschließlich Windows-Anmeldungen oder zusätzlich SQL-Anmeldungen verwendet werden sollen.
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Dienstkonten und Speicherorte planen
Für einfache Einzelserver können die vom Setup vorgesehenen virtuellen Konten geeignet sein. In einer Domänen-, Cluster- oder Hochverfügbarkeitsumgebung müssen Dienstkonten, Berechtigungen und Speicherorte vorab mit der zuständigen Administration abgestimmt werden.
Richtigen Installationsweg auswählen
Kein unbeabsichtigtes Versionsupgrade
Installieren Sie eine neue SQL-Server-Version nicht ungeprüft über eine produktive vorhandene Instanz. Prüfen Sie Anwendungskompatibilität, Sicherungen, unterstützte Upgradepfade und eine mögliche Parallel- beziehungsweise Migrationsinstallation.
ISO-Datei einbinden und Setup starten
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Installationsmedium vollständig herunterladen
Verwenden Sie die in Ihrer Keyprofi-Lieferung vorgesehene SQL-Server-ISO beziehungsweise Installationsquelle.
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ISO lokal einbinden
Klicken Sie die ISO-Datei mit der rechten Maustaste an und wählen Sie „Bereitstellen“. In einer virtuellen Maschine kann die ISO als virtuelles DVD-Laufwerk eingebunden werden.
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Setupmedium auf dem Zielsystem bereitstellen
Bei einer Installation über Remotedesktop muss das Medium lokal auf dem Zielserver, auf einer geeigneten Netzwerkfreigabe oder als ISO der virtuellen Maschine vorliegen. Starten Sie das Setup nicht von einem lokal umgeleiteten Laufwerk des Remotedesktop-Clients.
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setup.exe als Administrator ausführen
Öffnen Sie das eingebundene Laufwerk und starten Sie
setup.exemit administrativen Rechten.
Neue eigenständige SQL-Server-Installation starten
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„Installation“ öffnen
Wählen Sie im linken Bereich des SQL Server- Installationscenters den Eintrag „Installation“.
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Neue eigenständige SQL Server-Installation auswählen
Öffnen Sie „Neue eigenständige SQL Server-Installation oder Hinzufügen von Funktionen zu einer vorhandenen Installation“.
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Produktschlüssel und Edition prüfen
Abhängig vom Installationsmedium ist der Produktschlüssel bereits hinterlegt oder muss auf der Seite „Product Key“ beziehungsweise „Edition“ eingegeben werden. Kontrollieren Sie, dass die gekaufte Produktionsedition und nicht versehentlich Evaluation, Developer oder Express ausgewählt ist.
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Lizenzbedingungen bestätigen
Lesen und akzeptieren Sie die angezeigten Microsoft-Lizenzbedingungen.
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Globale Regeln und Produktupdates prüfen
Beheben Sie fehlgeschlagene Prüfungen vor der Installation. Produktupdates können bereits während des Setups einbezogen werden, sofern die Umgebung dies zulässt.
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Installationsregeln auswerten
Warnungen sollten fachlich geprüft werden. Rote Fehler müssen behoben werden, bevor das Setup fortgesetzt werden kann.
Evaluation nicht mit einer Vollversion verwechseln
Wird auf der Editionsseite „Evaluation“ gewählt, entsteht eine zeitlich begrenzte Evaluationsinstallation. Sie wird später nicht über die Windows-Aktivierung, sondern über ein SQL-Server-Editionsupgrade in die gekaufte Edition umgewandelt.
Benötigte SQL-Server-Funktionen auswählen
Installieren Sie nur Funktionen, die für die vorgesehene Anwendung tatsächlich benötigt werden. Zusätzliche Komponenten erhöhen Wartungsaufwand und Angriffsfläche.
- Datenbankmoduldienste
- Zentrale SQL-Server-Datenbank-Engine zum Speichern, Verarbeiten und Sichern relationaler Daten. Für einen klassischen Datenbankserver ist diese Auswahl erforderlich.
- SQL Server-Replikation
- Nur auswählen, wenn die Anwendung oder Datenbankarchitektur SQL-Replikation ausdrücklich verwendet.
- Volltext- und semantische Extraktion für die Suche
- Für Anwendungen mit SQL-Volltextsuche. Eine gewöhnliche Datenbankinstallation benötigt diese Funktion nicht zwingend.
- Integration Services
- Für ETL-, Import- und Datenintegrationspakete. Nicht mit der eigentlichen Datenbank-Engine gleichsetzen.
- Analysis Services
- Für besondere Analysemodelle und Business-Intelligence- Szenarien. Servermodus und Administratoren müssen gesondert geplant werden.
- Machine Learning Services oder Spracherweiterungen
- Nur installieren, wenn eine Anwendung die jeweilige In-Database-Ausführung ausdrücklich benötigt.
- Reporting Services
- Die Bereitstellung ist versionsabhängig und erfolgt bei neueren SQL-Server-Versionen über einen gesonderten Installer. Nicht pauschal als Bestandteil der Datenbank-Engine voraussetzen.
- SQL Server Management Studio
- SSMS ist das grafische Verwaltungswerkzeug und wird separat installiert. Es gehört nicht zur SQL-Server-Lizenzaktivierung und muss nicht zwingend auf dem Datenbankserver selbst installiert werden.
Typische Standardinstallation
Für viele Fachanwendungen genügt zunächst „Datenbankmoduldienste“. Volltextsuche, Replikation oder andere Komponenten werden nur ergänzt, wenn der Softwarehersteller diese ausdrücklich voraussetzt.
Standardinstanz oder benannte Instanz festlegen
- Standardinstanz
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Der interne Instanzname lautet
MSSQLSERVER. Clients verbinden sich normalerweise nur mit dem Servernamen, beispielsweiseDBSERVER01. Pro Windows-System kann nur eine Standardinstanz vorhanden sein. - Benannte Instanz
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Erhält einen frei geplanten Instanznamen, beispielsweise
WARENWIRTSCHAFT. Die Verbindung erfolgt dann typischerweise überDBSERVER01\WARENWIRTSCHAFT. Auf einem Server können mehrere benannte Instanzen parallel bestehen.
Instanzname nachträglich nicht einfach ändern
Der Instanzname prägt Dienstnamen, Verzeichnisse und Verbindungszeichenfolgen. Stimmen Sie ihn vor der Installation mit der Fachanwendung und vorhandenen Sicherungs- oder Monitoringkonzepten ab.
SQL-Server-Dienste und Sortierung konfigurieren
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Dienstkonten prüfen
Verwenden Sie für eine einfache Einzelinstanz die vom Setup vorgesehenen virtuellen Dienstkonten, sofern keine Anwendungs- oder Domänenanforderung dagegenspricht. Für Cluster, Netzwerkzugriffe, Backups auf Freigaben oder Kerberos-Szenarien sind geplante Domänenkonten beziehungsweise gMSA erforderlich.
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Starttypen festlegen
Der SQL-Server-Datenbankmoduldienst wird für einen Produktivserver normalerweise automatisch gestartet. SQL Server Agent wird benötigt, wenn geplante Aufträge, Wartungsjobs oder Sicherungspläne darüber ausgeführt werden.
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Minimale Berechtigungen verwenden
Verwenden Sie kein persönliches Administratorkonto als dauerhaftes SQL-Dienstkonto. Dienste sollten nur die für ihre Aufgaben erforderlichen Rechte besitzen.
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Sofortige Dateiinitialisierung prüfen
Das Setup kann dem Datenbankmoduldienst die Berechtigung „Volumewartungsaufgaben ausführen“ gewähren. Dies ermöglicht die schnelle Initialisierung von Datendateien. Beachten Sie die Sicherheits- und Betriebsvorgaben Ihrer Umgebung.
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Sortierung nur bei konkreter Vorgabe ändern
Die SQL-Server-Sortierung beeinflusst Vergleiche, Sortierung und Groß-/Kleinschreibung. Ändern Sie den Standardwert nur, wenn die eingesetzte Anwendung eine bestimmte Collation ausdrücklich verlangt.
Authentifizierungsmodus und SQL-Administratoren einrichten
- Windows-Authentifizierungsmodus
- Verwendet Windows-, Domänen- oder Gruppenidentitäten. Dies ist der empfohlene Standard, wenn alle Anwendungen und Administratoren Windows-Authentifizierung unterstützen.
- Gemischter Modus
- Aktiviert Windows-Authentifizierung und zusätzlich SQL-Server-Anmeldungen. Er ist erforderlich, wenn eine Fachanwendung einen eigenen SQL-Benutzernamen verwendet.
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Passenden Modus auswählen
Bevorzugen Sie Windows-Authentifizierung. Wählen Sie den gemischten Modus nur, wenn eine Anwendung oder ein technischer Zugriff SQL-Anmeldungen benötigt.
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Bei gemischtem Modus sicheres sa-Kennwort vergeben
Das integrierte Konto
sabesitzt umfassende Systemadministratorrechte. Verwenden Sie ein längeres, eindeutiges Kennwort und geben Sie es nicht als allgemeines Anwendungskonto weiter. -
Mindestens einen Windows-Administrator hinzufügen
Wählen Sie „Aktuellen Benutzer hinzufügen“ oder fügen Sie eine vorgesehene Windows- beziehungsweise Domänengruppe als SQL-Server-Systemadministrator hinzu.
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Notfallzugang dokumentieren
Dokumentieren Sie die administrativen Windows-Gruppen und verwahren Sie notwendige Zugangsdaten geschützt. Ohne ein berechtigtes Konto kann die spätere Verwaltung erheblich erschwert werden.
SQL Server nicht ungeschützt ins Internet freigeben
Öffnen Sie den SQL-Port nicht pauschal für das öffentliche Internet. Remotezugriffe müssen auf erforderliche Netze, Firewallregeln, VPN oder andere abgesicherte Verbindungen beschränkt werden.
Daten-, Protokoll-, TempDB- und Sicherungspfade festlegen
Für Test- und Kleinstsysteme können die Standardpfade ausreichend sein. Produktive Datenbankserver sollten anhand von Leistung, Sicherung, Kapazität und Wiederherstellung geplant werden.
- Benutzerdatenbankverzeichnis
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Standardpfad für neue Datendateien wie
.mdfund.ndf. - Benutzerdatenbank-Protokollverzeichnis
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Standardpfad für Transaktionsprotokolle mit der Endung
.ldf. - TempDB-Verzeichnis
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Speicherort, Dateianzahl, Anfangsgröße und Wachstum für die
Systemdatenbank
tempdb. Die passende Konfiguration hängt von Version, CPU und Arbeitslast ab. - Sicherungsverzeichnis
- Standardpfad für lokale SQL-Sicherungen. Eine Sicherung auf demselben Laufwerk wie die einzige Datenbankkopie schützt nicht vor einem Laufwerksausfall.
- für jede Instanz eindeutige Verzeichnisse verwenden
- ausreichend freien Speicher und vorhersehbares Wachstum einplanen
- Daten, Transaktionsprotokolle, TempDB und Backups bei geeigneter Infrastruktur trennen
- SQL-Dienstkonten mit den erforderlichen Ordnerrechten ausstatten
- keine beliebigen Netzwerkpfade ohne Berechtigungs- und Verfügbarkeitsplanung verwenden
TempDB und MaxDOP
Neuere SQL-Server-Setups schlagen anhand der Hardware Startwerte für TempDB-Dateien und den maximalen Parallelitätsgrad vor. Ohne belastbare Anwendungsvorgabe können diese Empfehlungen zunächst übernommen und nach einer Leistungsanalyse angepasst werden.
Installation prüfen und abschließen
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Installationsübersicht kontrollieren
Prüfen Sie auf der Seite „Bereit zur Installation“ Edition, Instanzname, ausgewählte Funktionen, Dienstkonten und Speicherorte.
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Installation starten
Wählen Sie „Installieren“ und unterbrechen Sie das Setup nicht. Abhängig von Version, Funktionen und Hardware kann der Vorgang längere Zeit dauern.
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Ergebnis jeder Funktion prüfen
Der Abschlussbildschirm muss für die benötigten Komponenten „Erfolgreich“ anzeigen. Dokumentieren Sie fehlgeschlagene Funktionen und den genannten Protokollpfad.
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Server neu starten
Führen Sie einen Neustart durch, wenn das Setup oder ein installiertes Update dies verlangt.
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Aktuellen Wartungsstand installieren
Installieren Sie das für Ihre SQL-Server-Version und Betriebsstrategie vorgesehene aktuelle Service Pack, kumulative Update oder Sicherheitsupdate. Prüfen Sie Updates vorab in einer geeigneten Testumgebung.
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SQL Server Management Studio installieren
SSMS wird separat bereitgestellt. Installieren Sie es auf einem geeigneten Administrationscomputer oder auf dem Server, wenn dies zum Betriebskonzept passt.
Erste Verbindung herstellen und Installation kontrollieren
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SSMS öffnen
Wählen Sie als Servertyp „Datenbank-Engine“.
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Richtigen Servernamen eingeben
Für eine lokale Standardinstanz verwenden Sie beispielsweise
localhostoder den Computernamen. Für eine benannte Instanz verwenden SieSERVERNAME\INSTANZNAME. -
Authentifizierung auswählen
Verwenden Sie Windows-Authentifizierung oder bei bewusst eingerichtetem gemischtem Modus eine vorgesehene SQL-Anmeldung.
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Version, Edition und Instanz abfragen
Öffnen Sie eine neue Abfrage und führen Sie aus:
SELECT SERVERPROPERTY('ServerName') AS ServerName, SERVERPROPERTY('InstanceName') AS InstanceName, SERVERPROPERTY('Edition') AS Edition, SERVERPROPERTY('ProductVersion') AS ProductVersion, SERVERPROPERTY('ProductLevel') AS ProductLevel, SERVERPROPERTY('ProductUpdateLevel') AS ProductUpdateLevel; -
Grundlegende Sicherung und Überwachung einrichten
Erstellen Sie vor dem Produktivbetrieb ein geprüftes Sicherungs-, Wartungs-, Monitoring- und Wiederherstellungskonzept. Eine erfolgreiche Installation ersetzt keine Datenbanksicherung.
Remotezugriff nur bei Bedarf einrichten
Eine lokale Verbindung kann funktionieren, obwohl die Instanz von anderen Computern nicht erreichbar ist. Für Remotezugriffe müssen Netzwerkprotokolle, Ports, Firewall und Instanzauflösung passend konfiguriert werden.
- TCP/IP im SQL Server-Konfigurations-Manager nur bei Bedarf aktivieren
- festen Port oder kontrollierte Instanzauflösung planen
- Windows-Firewall ausschließlich für erforderliche Quellnetze öffnen
- SQL Server Browser nur für das konkrete Instanz- und Portkonzept verwenden
- Verbindungszeichenfolge der Anwendung auf Server, Instanz und gegebenenfalls Port abstimmen
- keinen SQL-Port direkt und ungeschützt im Internet veröffentlichen
Häufige Installationsprobleme
- Setup meldet einen ausstehenden Neustart
- Windows-Updates abschließen, Server neu starten und Setup erneut als Administrator ausführen.
- Produktschlüssel oder Edition wird nicht akzeptiert
- Installationsmedium, SQL-Server-Version, Edition und letzte fünf Zeichen des gelieferten Schlüssels prüfen. Keine Windows-Aktivierungsbefehle verwenden.
- Evaluation wurde versehentlich installiert
- Keine Neuinstallation auf Verdacht starten. Prüfen Sie den unterstützten Editionsupgradepfad und verwenden Sie die separate Anleitung.
- Instanzname ist bereits vergeben
- Vorhandene SQL-Instanzen prüfen und entscheiden, ob Funktionen ergänzt oder eine neue benannte Instanz erstellt werden soll.
- Datenbankmoduldienst startet nicht
- Dienstkonto, Kennwort, Ordnerberechtigungen, gewählte Datenpfade und Setupprotokolle kontrollieren.
- Setup über Remotedesktop schlägt frühzeitig fehl
- Installationsmedium lokal auf dem Zielsystem, auf einer Netzwerkfreigabe oder als VM-ISO bereitstellen. Kein umgeleitetes lokales RDP-Laufwerk verwenden.
- SSMS ist nach der Installation nicht vorhanden
- SQL Server Management Studio wird separat installiert und ist kein automatischer Bestandteil der Datenbank-Engine.
- Lokale Verbindung zur benannten Instanz scheitert
-
Verwenden Sie den vollständigen Namen
SERVERNAME\INSTANZNAMEund prüfen Sie, ob der zugehörige SQL-Dienst gestartet ist. - Remoteverbindung scheitert
- TCP/IP, Port, Firewall, SQL Server Browser, Verbindungszeichenfolge und Berechtigungen systematisch prüfen.
SQL-Server-Setupprotokolle finden
SQL Server speichert die Installationsprotokolle standardmäßig in einem versionsabhängigen Unterordner von:
%ProgramFiles%\Microsoft SQL Server\<Versionsnummer>\Setup Bootstrap\Log\
Der jüngste datums- und zeitbezogene Unterordner enthält unter
anderem eine Summary.txt beziehungsweise
Summary_Computername_Datum_Uhrzeit.txt sowie
detaillierte Komponentenprotokolle.
Offizielle Microsoft-Installationsdokumentation
Die genaue Reihenfolge und Bezeichnung einzelner Setupseiten kann sich zwischen SQL Server 2016, 2019, 2022 und 2025 unterscheiden. Microsoft stellt dafür versionsabhängige Abschnitte im Installationsassistenten bereit.
SQL-Server-Installation durch Keyprofi prüfen lassen
Schlägt die Installation fehl oder ist eine Setupauswahl unklar, senden Sie uns bitte:
- Ihre Bestellnummer
- die gekaufte SQL-Server-Version und Edition
- das installierte Windows beziehungsweise Windows Server
- neue Installation oder vorhandene Instanz
- Standardinstanz oder verwendeter Instanzname
- die ausgewählten SQL-Server-Funktionen
- den gewählten Authentifizierungsmodus
- den Installationsschritt, an dem das Problem auftritt
- den vollständigen Fehlercode oder Wortlaut der Meldung
- die letzten fünf Zeichen des Produktschlüssels
- einen ungeschnittenen Screenshot der vollständigen Meldung
-
die Datei
Summary.txtaus dem jüngsten Setupprotokollordner
E-Mail an den Keyprofi-Support
Kurz zusammengefasst
SQL-Server-Edition, Instanz und Zugriffskonzept vor dem Setup festlegen
Starten Sie setup.exe als Administrator, wählen Sie
eine neue eigenständige Installation und prüfen Sie die im
SQL-Setup angezeigte Produktionsedition. Installieren Sie nur die
benötigten Funktionen, planen Sie Standard- oder benannte Instanz,
Dienstkonten, Authentifizierung und Speicherorte und fügen Sie
mindestens einen Windows-Administrator hinzu. Installieren Sie nach
dem Setup aktuelle Wartungsupdates und SSMS und prüfen Sie
anschließend Version und Edition der Instanz.


